| Tipps zur Baustelleneinrichtung |
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Eine praktische und vor allem auch den Sicherheitsanforderungen entsprechende Baustelleneinrichtung ist eine wichtige Voraussetzung, um einen Hausbau planmäßig umsetzen zu können. Denn Fehler bei der Baustelleneinrichtung können später zu unnötigen Störungen oder Verzögerungen im Bauablauf führen. Bauherren sollten diesem Thema daher stets die notwendige Aufmerksamkeit schenken. Dazu gehört auch, sich zunächst einmal über die Baustellenkennzeichnung Gedanken zu machen. Standard ist beispielsweise ein gut sichtbar angebrachtes Baustellenschild, auf dem alle vorschriftsmäßigen Angaben deutlich zu lesen sind. Die genauen Anforderungen an die dort aufzulistenden Informationen richten sich vor allem nach der jeweiligen Bauordnung und sollten gegebenenfalls mit der zuständigen Baubehörde abgestimmt werden. Eine weitere wichtige Maßnahme der Baustellenkennzeichnung ist die Abgrenzung des Geländes gegenüber Nachbargrundstücken sowie zum öffentlichen Straßenraum. Auf jeden Fall sollte durch einen Bauzaun sichergestellt sein, dass Unbefugte und Passanten nicht versehentlich auf die Baustelle gelangen. Durch entsprechend gekennzeichnete Einfahrten wird gewährleistet, dass ankommende Baufahrzeuge sofort den richtigen Weg finden. Ein Hinweisschild für Feuerwehrzufahrt ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Baustellenkennzeichnung. Neben der Kennzeichnung der Baustelle und der Erfüllung der relevanten Vorschriften sollten auch praktische Überlegungen nicht zu kurz kommen. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei das Schaffen der notwendigen Baufreiheit. Störende Objekte müssen beiseite geräumt und eventuell vorhandene Altbebauung abgerissen und der Bauschutt abtransportiert werden. Unter Umständen sind auch Bäume und Büsche zu roden, die auf dem Baugrundstück wachsen. Dabei ist jedoch vorab zu klären, ob für Baumfällungen am jeweiligen Standort bestimmte Einschränkungen gelten. Dürfen einzelne Bäume nicht gefällt werden, so ist dies bei der Ausweisung der Zufahrten zu Baustelle, des Kranstandplatzes und der Lagerplätze für Baumaterial ebenso zu berücksichtigen wie bei Standortwahl für das Hinweisschild für Feuerwehrzufahrt. Auch der Prüfung des Baugrundes auf Belastbarkeit sowie eventuelle Altlasten sollte man in jedem Falle die notwendige Aufmerksamkeit widmen. Dies ist nicht nur erforderlich, um die Standsicherheit des geplanten Hauses zu gewährleisten, sondern auch für die Auswahl von Kranstandplätzen oder Lagerplätzen für Baumaterial. Bestehen Zweifel an der Tragfähigkeit des Bodens oder Anhaltspunkte für eventuelle Altlasten, sollte ein Baugrundgutachter zu Rate gezogen werden. Weitere wichtige Maßnahmen im Rahmen der Baustelleneinrichtung sind die Installation von Strom- und Wasseranschlüssen und das Aufstellen eines transportablen WC-Häuschens. |